PostHeaderIcon Teddy Bären

Fast jeder hatte einen in seiner Kindheit, viele besitzen zumindest noch den ersten oder sammeln besondere oder einzigartige Ausführungen: Teddy Bären sind nicht nur für die kleinsten etwas besonderes.

Es gibt mehrere Legenden, wie der Teddybär Anfang des 19. Jahrhunderts zu seinen Namen kam. Eine erzählt von einer erfolglosen Jagd des damaligen Präsidenten Theodore “Teddy” Roosevelt, der sich weigerte auf einen angebundenen Babybären zu Schiessen. Eine andere berichtet vom Sekretär Roosevelt’s, der einen Bär der Firma Steiff in einem Geschäft erstand und diesen der Tochter des Präsidenten schenkte. Die Tochter war so von dem Bären angetan, dass sie ihm den Spitznamen ihres Vaters gab: “Teddy”. Dieser Bär, ein Steiff 55 PB, wurde Anfang 1903 in den USA wegen Nichtgefallen abgelehnt. Nachdem die Tochter des Präsidenten ihren “Teddy Bären” den Medien präsentiert hatte, wurden im darauffolgendem Jahr über 3.000 Stück dieses Bären von einer amerikanischen Firma geordert.

Der wohl bekannteste Teddy Bär gehörte dem englischen Jungen Christopher Robin Milne, der nach einer Legende im Jahr 1924 sehr von einer Bärendame im Londoner Zoo angetan war. Sein Vater, Alen Alexander Milne, begann daraufhin Gedichte und Geschichten über diesen Bären für seinen Sohn zu schreiben. Pu der Bär oder auch Winnie der Pu erfreut seitdem weltweit Millionen Menschen mit seinen Abenteuern im Hundert-Morgen-Wald.

Heutzutage gibt es neben einem nahezu unüberschaubaren Angebot von Teddy Bären für Kinder auch einen großen Markt für Sammler. Fachzeitschriften informieren über ausgefallene oder seltene Exemplare, auf Auktionen werden hohe Summen für besondere Einzelstücke geboten. Zudem bieten auch immer wieder Firmen aus anderen Bereichen, wie zum Beispiel Autohäuser oder Firmen aus Industrie und Handwerk, für ihre Kunden oftmals begehrte Teddy Bären als limitierte Sammlerstücke an.

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