PostHeaderIcon Wirkungsweise von Safran

Die heilenden Eigenschaften der Safranfäden sind schon seit Jahrhunderten bekannt und finden noch heute Verwendung in homöopathischen Rezepturen.

Heilkunde

Neben seiner schmerzlindernden und beruhigenden Wirkung hat Safran (Quelle: Azafran.de) noch andere positive Eigenschaften für den Körper. Die reinigenden Eigenschaften stärken die Organe und verbessern die Vitalität.
Im Magen-Darm-Trakt kann Safran gut gegen Magenverstimmungen, Übelkeit und Blähungen eingesetzt werden.
Die entspannende und entkrampfende Wirkung von Safran wird von Frauen sehr geschätzt, und findet Verwendung bei Menstruationsbeschwerden, bei der Entbindung sowie bei verschiedenen Beschwerden in den Wechseljahren. Safran wird aber auch eine potenzsteigernde Eigenschaft nachgesagt. So soll das Gewürz die Qualität der Spermien verbessern.
Wegen seiner harn- und schweißtreibenden Wirkung kann Safran gut bei Erkältungskrankheiten eingesetzt werden. Er wirkt beruhigend und entkrampfend bei Hustenanfällen und kann ebenso Linderung bei asthmatischen Beschwerden bringen. Die harntreibende Wirkung von Safran unterstützt das Ausscheiden von Harn- und Nierensteinen.
Die Wirkung von Safran auf das zentrale Nervensystem ist beruhigend, schmerzlindernd und hilft bei Einschlafstörungen. Er soll das Wachstum des Gewebes im Großhirn begünstigen und dadurch die Gedächtnisleistung fördern. Safran verbessert die Stimmung und findet als Bestandteil in Antidepressiva seine Anwendung.
Die vielen positiven Wirkungen von Safran steigern die Leistungsfähigkeit und Vitalität der Organe und bewirken sowohl eine Senkung des Blutdrucks und Cholesterins als auch eine gesteigerte Sauerstoffaufnahme der Zellen.
Der in Safran enthaltene Stoff Crocin besitzt eine antioxidative Eigenschaft und soll Arteriosklerose sowie der Bildung von Tumoren vorbeugen.

Aromatisches Gift

Aufgrund seiner aphrodisierenden Eigenschaft wurden Safranblüten früher bei vielen Kulturen ins Hochzeitsbett gestreut. Jedoch treten bereits ab einer Dosierung von 1,5 g starke, gesundheitsgefährdende Symptome auf. Beginnend mit zunächst harmlos erscheinenden Lachreiz, gefolgt von Schwindelgefühlen, verminderter Pulsschlag und Eintrübung des Bewusstseins. Des Weiteren kann es zu einer Lähmung des zentralen Nervensystems kommen, welche tödlich endet. Darüber hinaus führt eine hohe Dosis Safran zu Schwangerschaftsabbrüchen sowie gefährlichen Blutungen. Aber auch bereits geringere Dosen können Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit und Hautrötungen auslösen.

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